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1×1 des Designs für mehr Bestellungen – Das sind die 8 Top Tipps

Design spielt eine große Rolle beim Aufbau eines erfolgreichen Onlineshops. Das beste Produkt der Welt kann leicht übersehen werden wenn es vom Design im Stich gelassen wird.  Das Tolle – und… Mehr lesen

Design spielt eine große Rolle beim Aufbau eines erfolgreichen Onlineshops. Das beste Produkt der Welt kann leicht übersehen werden wenn es vom Design im Stich gelassen wird.

Das Tolle – und vielleicht auch Überraschende – am Webdesign ist, dass viele der Empfehlungen tatsächlich auf Daten und Fallstudien basieren, obwohl Design selbst eine subjektive Sache ist.

Ihr Ziel ist es mehr Ihrer Produkte zu verkaufen, egal ob durch clevere Designelemente oder kühne Aussagen, die den Besucher faszinieren. Großartiges Webdesign inspiriert Nutzer zum Kauf und unterstützt dabei, sein langfristiges Vertrauen in Ihre Marke aufzubauen.

In diesem Artikel erläutern wir die Top 8 Design Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen werden Ihren Onlineshop Design-technisch auf Vordermann zu bringen. Dabei ist es egal, ob Sie WordPress, Squarespace oder eine selbst erstellte eCommerce Plattform verwenden. Sie müssen dabei kein Profi-Webdesigner sein um diese Tipps umzusetzen.

Fest steht: Gutes Design erhöht die Konversionsraten und vermindert den Warenkorbabbruch.

1. Erzählen Sie eine Geschichte

Großartige Produkte haben eine großartige Geschichte. Jeder kann fix einen Onlineshop auf die Beine stellen und etwas verkaufen. Aber nicht jeder kann eine erfolgreiche Marken- oder Produktgeschichte um seinen Shop oder das Produkt herum aufbauen.

Eine starke Geschichte baut ein starkes Markenimage, denn sie weckt Emotionen im Kunden. Das fördert den Wiedererkennungswert Ihrer Marke. Das Ziel ist hierbei, dem Kunden das Gefühl zu geben Teil an etwas ganz Besonderem zu sein.

Eine starke Geschichte für Ihre Marke oder Ihr Produkt können Sie um die folgenden Fragen herum aufbauen:

  • Warum haben Sie dieses Produkt entwickelt?
  • Wie hat dieses Produkt Ihr eigenes Leben beeinflusst oder verbessert?
  • Was ist Ihre Vision für die Zukunft?
  • Wer ist Ihr Zielkunde?

Wenn Sie diese Fragen beantworten und in eine Geschichte einweben, bekommen Sie meist eine viel bessere Idee darüber, wie Sie Ihren Shopdesign strukturieren können. Dabei haben Sie so einige Möglichkeiten, um Ihre Geschichte zu erzählen:

  • Auf Ihrer „Über Uns“ Seite
  • Auf Ihrer Landing-Page
  • Über Social Media
  • In Blogartikeln

2. Kontinuität

Ihre Website-Besucher oder Kunden erinnern sich nicht aufgrund des einprägsamen Namens an Ihr Shopdesign, sondern aufgrund des gesamten Markenauftritts. Darunter fällt vor allem der Aufbau Ihrer Shopseiten.

Nutzen Sie über alle Seiten hinweg die gleichen Schriftarten und Farben. Starke typografische Muster können eine denkwürdige Nutzererfahrung im Besucher hervorrufen. Wenn Sie aber zu viele unterschiedliche Farben über verschiedene Seiten hinweg verwenden, kommt es nicht einheitlich als “Marke” rüber.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Shop wiedererkannt wird und Besucher sich an ihn erinnern, müssen Sie sich auf die Einheit und Kontinuität im Design fokussieren. Auch wenn Ihr Produkt viele Varianten hat, erzielen Sie mit kontinuierlichem Seitendesign eine stärkere Markenpräsenz und kurbeln so im Laufe der Zeit Ihre Verkaufszahlen an.

3. Optimierte Navigation

Bieten Sie Ihren Besuchern eine simple Navigationserfahrung. Ihr Shop muss es potentiellen Kunden einfach machen, Produkte in den Einkaufskorb zu legen – sie am besten gar direkt dazu hinführen. Wenn Ihre Navigation hunderte Optionen zum weiter- oder durchklicken bietet, verlieren Nutzer schnell die Geduld und verlassen den Shop wieder.

Ein gutes Beispiel für eine effiziente Navigation finden Sie hier auf Kurt Elster’s Seite:

Sie landen bei Eingabe der Website auf einer Landing Page, auf der Sie sofort erfahren, um was es auf dieser Website geht und wie sie Sie betrifft. Ein Blick genügt um zu wissen, dass Sie hier Informationen dazu finden, wie Sie Ihren Shopify-Store ausbauen und wachsen lassen können. Der beste Weg um an diese Informationen zu kommen? Indem Sie der Site beitreten („Join Now“).

Falls Sie das nicht wollen, haben Sie unten rechts die Möglichkeit auch ohne beizutreten oder sich anzumelden zu Kurt Elsters Podcast, Videos, Bücher und Kontaktdaten zu gelangen. Dieses Menu führt für die meisten Themen auf nur eine weitere Landing Page, auf der das Produkt bereits zum Kauf angeboten wird. Das bedeutet, in nur zwei Klicks kann der Käufer theoretisch das gewünschte Produkt bereits in seinen Warenkorb gelegt haben.

Jetzt haben die meisten Onlineshops natürlich mehr als eine handvoll Produkte. Aber generell gilt: Je einfacher es für Ihren Kunden ist ein bestimmtes Produkt zu finden, desto mehr Zeit haben Sie um mehr darüber zu erfahren – und letztendlich zu kaufen.

Tipp: Experimentieren Sie mit Ihr Navigationsstruktur in Sketch, Photoshop, oder ähnlichen digitalen Designplattformen. Damit können Sie den Prozess Ihrer Nutzer vom ersten Landen auf Ihrem Shop bis zur Produktseite und schließlich zum Kauf analysieren und optimieren.

4. Verschiedene Zahlungs- und Versandoptionen bieten

Kunden erwarten heute grundsätzlich mehr als nur jeweils eine Zahlungs- und Versandoption. Der Verkaufsriese Amazon hat uns in dieser Hinsicht alle verwöhnt.

Als Käufer wollen wir die für uns einfachste oder sinnvollste Option zum Zahlen und Empfangen wählen können. Wenn die ausgewiesenen Optionen für uns nicht funktionieren oder mit viel Aufwand verbunden sind – und das können so Kleinigkeiten sein wie die Kreditkarte aus dem Geldbeutel hervorkramen weil PayPal nicht angeboten wird – verlassen wir oft lieber den Shop und suchen einen anderen, als diesen Aufwand zu betreiben.

Deshalb wollen Sie als Shopbetreiber Ihren Kunden zumindest die gängigsten Zahlungsversionen und Versandoptionen bieten.

Darunter fallen für die Zahlung:

  1. PayPal
  2. Per Rechnung
  3. Lastschrift / Bankeinzug
  4. Kreditkarte
  5. Sofortüberweisung

Beliebte Versandoptionen sind:

  • Gratisversand
  • Express-Versand für den gleichen oder spätestens den nächsten Tag; hier bezahlen Kunden gerne etwas mehr dafür
  • Standardversand von 1-3 Tagen, sollte die günstigste Version sein.
  • Komplettversand, in dem alle bestellten Produkte auf einen Rutsch geliefert werden.
  • Einzelversand, bei dem die bestellten Produkte möglicherweise einzeln gesendet werden sobald sie bereit stehen. Das ist natürlich auch mit MehrKosten verbunden.

Wenn Sie den Gratisversand anbieten können, tun Sie es. Die Vorleistung, in die Sie dabei gehen, tut zunächst vielleicht weh. Aber viele Online-Händler stellen fest, dass mehr Käufer zum Shop zurückkehren, öfter kaufen, und dabei mehr Dinge bestellen wenn sie anfangen den kostenlosen Versand anzubieten.

5. Farben erzeugen Emotionen

Studien belegen, dass 85% der Online-Käufer ein Produkt aufgrund der Farbe kaufen. 66% kaufen ein Produkt erst wenn es in ihrer präferierten Farbe erhältlich ist.

Jede Farbe wird – meist unterbewusst – mit bestimmten Emotionen assoziiert. Menschen werden von Emotionen zu ihren Kaufentscheidungen beeinflusst. Der gezielte Einsatz von Farben für Ihren Shopdesign kann daher Ihre Konversionsrate erhöhen.

Wenn Sie die Emotionen verstehen, die jede Farbe hervorruft, können Sie Ihren Onlineshop so designen, dass er bestimmte Emotionen und Gefühle herauf beschwört:

Wenn Sie beispielsweise umweltfreundliche Produkte verkaufen, wird dies durch die Farbe Grün reflektiert. Und mit Blau bauen erfolgreiche Unternehmen wie PayPal, Facebook, Twitter und LinkedIn Vertrauen in ihren Usern auf.

Jetzt nutzen Sie aber natürlich nicht nur eine Farbe für Ihren Shop, sondern wollen ein paar mehr Farben und Töne im Repertoire Ihrer Corporate Identity haben. Wir empfehlen daher: wählen Sie zuerst Ihre Hauptfarbe und spielen Sie dann mit dieser und ihren Komplementärfarbe.

Das bedeutet, dass beide Farben einen neutralen Grauton ergeben wenn sie miteinander gemischt werden. In der Praxis hat sich der komplementäre Farbton als sekundäre Farbe durchgesetzt.

6. Vertrauen durch Rezensionen

Rezensionen und Bewertungen Ihrer Produkte erhöhen die Vertrauenswürdigkeit Ihres Shops immens. Online-Käufer können Sie ja nicht persönlich kennen lernen und verlassen sich daher stark auf das Feedback vorheriger Käufer.

Dabei gilt die Faustregel: je mehr Rezensionen und Bewertungen, desto vertrauenswürdiger erscheint der Shop. Selbst ein paar schlechte Bewertungen sind meist besser als gar keine.

Seien Sie daher nicht zu schüchtern, Ihre Kunden um ehrliches Feedback zu bitten. Wenn sie mit Ihrem Online-Kauf zufrieden sind, denken sie oft nicht daran, eine Bewertung abzugeben; aber mit einer ehrlichen, direkten Bitte sind viele meist gerne bereit ihre positive Erfahrung mit anderen zu teilen.

Lesen Sie hier wie Sie mit durch automatisierte Emails Rezensionen von Ihren Kunden erhalten können. 

7. Split-Testen und ständig optimieren

Beim Split-Testen – auch A/B-Testing genannt – vergleichen Sie zwei unterschiedliche Versionen einer Produktseite, Website-Layouts, oder Werbeanzeige miteinander. Wichtig ist hierbei, dass die zwei Versionen sich nur in einem Feature unterscheiden. Nur so können Sie sicher feststellen, was für eine Version besser funktioniert als für die andere.

Gute Metriken für den Erfolg einer Produktseite oder Ihres Website-Layouts sind beispielsweise:

  • Traffic
  • Konversionsrate
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Interaktion mit verschiedenen Teilen des Layouts

Selbst eine kleiner Änderung im Design kann drastische Verbesserungen – oder Verschlechterung – zur Folge haben. Allein eine Farbänderung kann Ihnen Klarheit darüber geben, in welchem Bereich Sie sich in Ihrem Design fokussieren und verbessern können.

Ein Vorbehalt: Split-Tests machen erst Sinn, wenn Sie genug Traffic auf Ihrer Website haben. Wenn Sie beispielsweise Ihren Warenkorb verschlanken und gegenüber dem bisherigen vergleichen wollen, brauchen Sie mindestens 1.000 Käufer im Monat, damit Sie ein sinnvolles, ausdrucksfähiges Ergebnis erhalten.

Testen und analysieren bringen natürlich nur etwas, wenn Sie die Website oder Produktseiten anhand der Ergebnisse optimieren und anpassen – und das idealerweise laufend.

8. Werden Sie Ihr eigener Kunde

Beim Webdesign gibt es zwei Seiten: die professionelle, datenbasierte Seite, und die subjektive Seite.

Die professionelle Seite basiert auf aktuellen Trends für Design-Struktur: was zeigen Analyseergebnisse im Bezug auf Traffic oder Konversionsraten?

Demgegenüber steht aber auch die subjektive Erfahrung des Besuchers, allen voran wie eine Shopseite auf ihn wirkt. Das können Sie natürlich nie hundertprozentig für jeden Besucher herausfinden; subjektives Empfinden ist der Definition nach von Person zu Person unterschiedlich.

Aber Sie können einen Schritt zurück nehmen und sich Ihre Shopseite aus der Perspektive eines erstmaligen Besuchers anschauen – oder Freunde und Bekannte darum bitten. Sehen Sie sich Ihren Shop an, klicken Sie sich durch als ob Sie ein bestimmtes Produkt suchen und bestellen wollen, und stellen sich dabei die folgenden Fragen:

  • Was halten Sie vom allgemeinen Design und Layout?
  • Finden sie schnell und einfach die gesuchten Informationen?
  • Macht die Navigation Sinn?
  • Sind die Produktbeschreibungen verständlich?
  • Wie schnell erreichen Sie die Bezahlseite?

Wenn Sie den Bestellprozess wie ein Kunde durchlaufen und diese Fragen beantworten, stellen Sie schnell Widersprüche oder Problempunkte fest, die angepasst werden müssen.

 

Design und dessen Trends ändern sich laufend. Die Muster, Nutzerverhalten und neuesten Entwicklungen zu verstehen, bedeutet einen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern. Die in diesem Artikel genannten Tipps unterstützen Sie dabei, die Nutzererfahrung Ihres Shops zu verbessern und Ihre Konversionsraten zu erhöhen.

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