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So machen Sie gute Produktvideos für Ihren Onlineshop

Produktvideos liegen im Trend. Da in Videos in kurzer Zeit viele Informationen vermittelt werden können, haben sie sich als Marketingmaßnahme mittlerweile gut etabliert.

Viele Unternehmer sind allerdings der Meinung, dass ein… Mehr lesen

Produktvideos liegen im Trend. Da in Videos in kurzer Zeit viele Informationen vermittelt werden können, haben sie sich als Marketingmaßnahme mittlerweile gut etabliert.

Viele Unternehmer sind allerdings der Meinung, dass ein Produktvideo wie beispielsweise dieses hier viel Geld kostet und deshalb gerade für Kleinunternehmer zu teuer ist.

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, mit welchen Mitteln Sie ihr Produktvideo selbst erstellen können und auf welche Punkte Sie besonders achten müssen. Außerdem zeigen wir auf, welche Vorteile es für Sie hat Ihr Produktvideo professionell erstellen lassen und wie Sie dabei Kosten sparen können.

Die richtige Länge

Ein gutes Produktvideo dauert zwischen 30 und 90 Sekunden. Zuschauer haben in der Regel eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und werden von Videos, in denen zu viele Informationen verpackt sind, eher abgeschreckt.

Ein rein für Werbezwecke erstelltes Video sollte daher nur ca. 30 – 45 Sekunden dauern. Wer sein Produkt detaillierter darstellen möchte, der ist mit einer Gesamtlänge von ca. 45 – 90 Sekunden gut beraten. Die Maximale Zeitspanne beträgt bis zu 120 Sekunden.

Die richtigen Produkte

Je umfangreicher das Sortiment Ihres Onlineshops, desto schwieriger die Wahl der richtigen Produkte für das Video. Gehen Sie hierbei nach folgendem Schema vor, um sich für das zu bewerbende Produkt zu entscheiden:

  • Ein Bestseller-Produkt
  • Neue Produkte sind generell ein guter Magnet für neue Kundschaft
  • Ein Produkt mit einer hohen Gewinnspanne
  • Sie möchten einen Ladenhüter loswerden? Auch der lässt sich gut in einem Produktvideo anpreisen.

Tipp: Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Ladenhüter zu bewerben, bietet sich die Kombination mit einem aktuell populären Produkt an. Der Ladenhüter wirkt in Kombination nicht so „abgestaubt“ und verkauft sich leichter.

Außerdem bewerben Sie damit automatisch auch das aktuelle Produkt, womit Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Das richtige Equipment

Die richtige Ausrüstung ist das A und O für die Produktion eines Produktvideos. Es ist zwar nicht nötig, Equipment für mehrere tausend Euro zu kaufen, wenn man es nur ab und zu verwendet, jedoch sollten Sie auf „Billigkram“ verzichten. Gerade bei technischen Geräten sind niedrige Preise häufig auch mit minderwertiger Qualität verbunden. Und mit einem Video, in dem das Bild rauscht oder der Ton blechern klingt, verkauft man weder sein Produkt, noch sich selbst besonders gut.

Wenn Sie sich eine eigene Ausrüstung zulegen möchten, gehen Sie am besten in einen Fachmarkt, in dem Sie gut beraten werden.

Die richtige Kamera

Es muss nicht gleich eine Kamera für tausend Euro sein. Auch Low-Budget-Kameras und Handykameras sind mittlerweile so gut, dass man damit durchaus gute Produktvideos machen kann.

  • Digitale Spiegelreflex Kameras (DSLR) – DSLR-Kameras sind vielseitig und können auf viele Arten und Weisen eingesetzt werden. Sie sind immer eine gute Investition, außer Sie suche garantiert etwas anderes. Für knapp 400€ erhalten Sie beispielsweise diese Nikon D3500, die für Ihren Preis laut Experten extrem gute Videos filmt.
  • Je nachdem was Sie für ein Produkt anbieten, sind Sport- und Actionkameras wie GoPros eventuell auch eine Investition wert um beispielsweise Sportprodukte und -accessoires zu filmen.
  • Auch Drohnen wie die DJI Mavic 2 Pro erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und können Ihren Videos einen „epischen“ Touch geben – sofern Sie das Budget dafür haben. Gute Drohnen-Kameras sind nämlich nicht günstig.

Achten Sie aber darauf, dass Sie eine Kamera verwenden, die sich optimal an die bestehenden Lichtverhältnisse anpasst. Im Idealfall können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen, um schnelle Bewegungen ebenso gut einzufangen wie liegende Gegenstände.

Die richtige Lichtquelle verwenden

Wenn Sie das gewählte Produkt real abfilmen möchten, benötigen Sie sehr gute Lichtquellen.

Am besten verwenden Sie mehrere Softboxen um das Produkt von verschiedenen Seiten her auszuleuchten. So wird Ihr Produkt ins richtige Licht gerückt und unerwünschter Schatten vermieden.

Unsere Low-Budget Empfehlung ist diese Neewer-Softbox für knapp 60€ bei Amazon.

Stativ

Ein Stativ bietet sich immer dann an, wenn Sie einen Gegenstand oder Personen aus nur einer Perspektive filmen möchten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, mehrere Kameras einzusetzen, nutzen Sie sie. So können Sie das Video aus verschiedenen Perspektiven gleichzeitig drehen und später die einzelnen Sequenzen passend zusammenschneiden.

Das Video-Cut-Programm

Auch hier benötigen Sie keine teure Software. Im Internet sind viele Programme zu finden, die entweder kostenlos sind oder nur wenig Geld kosten. Wenn sie nur ein einziges Produktvideo erstellen wollen, können Sie durchaus auf eine kostenfreie Variante wie DaVinci Resolve zurückgreifen.

Wer öfter Videos erstellt, sollte über eine Kaufversion wie Adobe Premiere Pro CC ab 10€/Monat nachdenken. Viele Anbieter bieten mittlerweile Abos an. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: niedrige monatliche Kosten und Updates werden während der gesamten Laufzeit ohne Zusatzkosten geliefert. Wer Fragen oder Probleme zum Produkt hat, kann sich bei den meisten Anbietern an einen Kundensupport wenden.

Ton

Wenn Sie in Ihrem Produktvideo auch etwas erklären möchten, ist ein gutes Mikrofon unumgänglich. Meist sind die eingebauten Mikrofone nicht ausreichend. Daher bietet es sich an, den Text gesondert einzusprechen und das Video im Anschluss mit der Tonspur zu unterlegen.

Hierfür sollten Sie unbedingt auf ein hochwertiges Mikrofon achten. Auch solche gibt es bereits im mittleren Preisniveau und müssen nicht zwingend teuer sein. Gute Lavaliermikrofone – die am Shirt angesteckt werden – erhalten Sie bereits ab 10€.

Neben der besseren Qualität hat der Einsatz eines gesonderten Mikrofons noch einen weiteren Vorteil: Die Tonspur lässt sich unabhängig vom Video beliebig bearbeiten. Sie können einzelne Sätze herausschneiden oder den Text beliebig oft neu einsprechen. Somit gewährleisten Sie die optimale Vertonung Ihres Produktvideos.

Den passenden Ort für das Video wählen

Greifen Sie auf eine passende Umgebung zurück.

Sie verkaufen hochwertige Sportbekleidung? Dann filmen Sie die Produkte am besten, wenn sie von einem Sportler getragen und genutzt werden.

Ihre Produktpalette besteht aus Wellnessartikeln? Dann bietet sich ein Video in einem Spa oder in der Natur an.

Für das Abfilmen von Produkten wie beispielsweise Cremes, bietet sich an das Produkt beim Auftragen zu filmen.

Trauen Sie sich ruhig auch, außergewöhnliche Orte für Ihr Video zu wählen. Wer im Gedächtnis seiner Kunden haften bleiben möchte, muss sich vom Markt abheben.

Aber: zu viel Extravaganz kann kontraproduktiv sein. Achten Sie daher auf das richtige Maß.

Hintergrundmusik

Videos leben von der Musik, die im Hintergrund abgespielt wird. Das beste Video kann ein totaler Flopp werden, wenn die Musik unpassend gewählt wird.

Für Wellnessprodukte sollten Sie also lieber auf ruhige, meditative Musik zurückgreifen. Wenn Sie ein Video für Outdoor-Sportartikel drehen, bietet sich flotte Musik an.

Solche Musik erhalten Sie beispielsweise royalty-free bei Stock Music Sites wie Premium Beat oder Taketones.

Video-Animationen

Ganz hoch im Kurs sind derzeit animierte Videos. Der große Vorteil dabei ist, dass Punkte wie die richtige Lichtquelle oder das richtige Equipment keine Rolle spielen.

Solch ein Video kann zum Beispiel der Zusammenschnitt einzelner Produktfotos sein. Da die Produktfotos für den Onlineshop bereits vorhanden sind, oder aber sowieso gemacht werden müssen, fällt hierfür deutlich weniger Zusatzarbeit an.

Auch die Software für die Erstellung des Videos muss nicht teuer sein. Doch auch hier gilt: Wer häufiger selbst solch ein Video erstellen möchte, sollte auf eine Kaufversion zurückgreifen oder noch besser ein Abo abschließen. So erhalten Sie regelmäßig Updates und bleiben auf dem Laufenden.

Produktvideo erstellen lassen

Die kostenintensivste Variante ist, das Produktvideo von einer professionellen Agentur erstellen zu lassen. Eine Agentur verlangt ordentlich Geld für diese Dienstlesitung, allerdings ist dann der professionelle Auftritt garantiert.

Der Vorteil einer Agentur ist, dass Sie Profis engagieren. In der Regel erhalten Sie im Vorfeld eine gute Beratung und einen Kostenvoranschlag. Die Preise liegen dabei nicht selten im vierstelligen Bereich, bei beispielsweise 1.500€ für 1-2 Minuten Video.

Alternativ zur Agentur gibt es auch Freelancer-Plattformen, auf denen sich gute Videografen tummeln. Freelancer arbeiten häufig günstiger als Agenturen und können Aufträge in der Regel auch schneller bearbeiten. Den richtigen Kameramann für Ihre Produktvideos zu finden kann allerdings auch Zeit, Aufwand und ein paar Fehlgriffe in Anspruch nehmen.

Was geht schneller? Selbst erstellen oder erstellen lassen?

Ob eine professionelle Produktion durch einen Dienstleister wirklich schneller geht als das Video selbst zu erstellen, hängt von Ihrem Können und deren Kapazitäten ab.

Häufig haben Dienstleister lange Wartelisten und entsprechend lange Bearbeitungszeiten. Wenn Sie also innerhalb kurzer Zeit ein Video benötigen, dann geht es vermutlich schneller das selbst zu übernehmen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Sie sich auskennen und mit den nötigen Programmen vertraut sind.

Hilfe im Netz

Sie kommen nicht weiter? Sie hängen beim Cut oder beim Einspielen der Tonspur?

Auch dann müssen Sie kein teures Geld für Hilfe ausgeben. YouTube ist voll von Tutorials, die Ihnen dabei helfen Ihr Produktvideo zu erstellen und erfolgreich in Ihren Shop einzustellen. Hier bekommen Sie zu jeder Uhrzeit und an jedem Wochentag Hilfe.

Das fertige Video in den Shop integrieren

Ob selbst erstellt oder von einem Dienstleister: Ein Video hilft Ihnen nur beim Verkaufen Ihrer Produkte, wenn Sie es auch in Ihre Website einbinden und veröffentlichen. Und das ist gar nicht so schwer, wie sich das viele vorstellen.

Zuerst einmal unterscheidet man hier zwischen Hochladen und Einbetten. Ein Video direkt im Shop hochzuladen geht zwar schneller und einfacher, allerdings ist das Video auch tatsächlich nur in Ihrem Shop. Und sonst nirgendwo.

Weitere Nachteile sind

  • das Einbüßen von Bandbreite,
  • keine Optimierungsmöglichkeiten der Qualität des Videos, sowie
  • ein erschwertes Teilen des Videos.

Das Video einzubetten bedeutet hingegen, dass das Video bei einer Videoplattform eingestellt und in Ihrem Shop nur noch eingebettet, also verlinkt wird. Dieses Vorgehen hat viele Vorteile:

  • Die vorhandene Bandbreite spielt keine Rolle, denn darum kümmert sich die Plattform.
  • Diese Plattformen, wie beispielsweise YouTube, optimieren das Video automatisch.
  • Das Video lässt sich leicht teilen, was wiederum die Reichweite erhöht.
  • Es wird leichter gefunden, da zum Beispiel YouTube eine sehr hohe Reichweite hat.

Vor allem das Einstellen eines Videos bei YouTube hat sich sehr bewährt. Durch den hohen Bekanntheitsgrad der Plattform ist die Reichweite auch von Werbevideos sehr hoch.

Der Nachteil bei YouTube ist, dass Videos häufig mit unerwünschter Werbung versehen werden. Daher sollte trotz der vielen Vorteile diese Lösung gut durchdacht werden. Denn wenn die eingeblendete Werbung ein Konkurrenzprodukt bewirbt, kann das durchaus kontraproduktiv für das eigene Geschäft sein.

Die Kosten

Je nachdem, ob Sie das Video selbst erstellen, oder erstellen lassen, unterscheiden sich die Kosten.

Selbst erstellen

Hier kommen neben den einmaligen Kosten für das nötige Equipment wie Kamera, Mikrofon und Beleuchtung auch Kosten für Software hinzu. Egal, wie gut Ihre Ausrüstung ist, das Video muss auf jeden Fall noch bearbeitet und geschnitten werden.

Eine der günstigeren Lösungen ist vermutlich die Creative-Suite von Adobe. Als monatliches Abo kostet diese nur 35,90 Euro brutto und beinhaltet alle Programme, die für die Bearbeitung von sowohl Videos als auch Fotos benötigt werden. Der große Vorteil ist, dass neben den Schnittprogrammen für Ton und Bild auch ein Animationsprogramm, InDesign, Photoshop und Acrobat beinhaltet sind. Somit sind Sie rundum ausgerüstet und können nahezu alles selbst machen.

Erstellen lassen

Wer sein Video erstellen lässt, benötigt zwar keine eigene Ausrüstung wie Kamera oder Mikrofon, jedoch verlangen Agenturen und Freelancer ordentlich Geld für das Erstellen eines Produktvideos. Die Preise variieren dabei beispielsweise zwischen 1.500€ für 1-2 Minuten Video und 5.000€ für bis zu 5 Minuten Endprodukt.

Wer sein Video erstellen lassen möchte, ist daher gut beraten, sich mehrere Angebote einzuholen und dann die Angebote mit den Leistungen zu vergleichen.

Auf Freelancer-Portalen wie zum Beispiel Twago.de finden sich viele Freelancer und Agenturen, die dort ihre Dienste anbieten. Ein Vergleich wird einfach, da Sie nur ihr Projekt einstellen und die Bewerbungen vergleichen müssen. Das Bewertungssystem ermöglicht Ihnen einen Eindruck des Dienstleisters, da andere Auftraggeber den Dienstleister für seine Arbeit bewerten.

Produktvideos für mehr Umsatz

Ein gutes Produktvideo zeigt dem Kunden die Funktionen Ihres Produkts auf schöne und anschauliche Weise, und verleitet ihn dazu auf „Kaufen“ zu klicken. Dabei muss ein Produktvideo nicht einmal perfekt sein. Vor allem kleinere Onlineshops sind ihren Wettbewerbern selbst mit kurzen Video-Clips schon meilenweit voraus.

Trauen Sie es sich also zu und probieren Sie es. Mit unseren oben genannten Tipps ist auch das selbst erstellen eines Produktvideos kein Hexenwerk und kann sogar richtig Spaß machen.

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