Der garantierte Weg, um höher in Google Shopping zu ranken

Google bewältigt über 90 Milliarden Suchanfragen im Monat und ist für 35% aller Online-Käufer die erste Anlaufstelle für Ihre Produktsuche. Das macht Google zu einer der besten Plattformen um Käufer auf Ihre Produkte aufmerksam zu machen – und zwar dann, wenn diese sie brauchen und das größte Interesse daran haben.

Deshalb ist es nur von Vorteil, Ihren Online-Shop mit Google Shopping zu verbinden. Das ist allerdings nur der erste Schritt. Einmal verbunden, können Sie einige Optimierungen vornehmen um das meiste aus Ihrem Shop und Google Shopping herauszuholen.

Das großartige an Shopping-Kampagnen ist, dass Google das meiste ganz automatisch für Sie übernimmt. Google Shopping erstellt automatisch Werbeanzeigen mit Ihren Produkten und stimmt sie mit den entsprechenden relevanten Suchanfragen ab.

Wenn Sie daher einmal Ihren Shopping-Feed aufgestellt haben, ist es oft unklar was Sie eigentlich noch tun können um Ihre Ergebnisse zu verbessern.

Sie können Googles Standardempfehlungen folgen: CPC (Cost-per-Click) erhöhen und das Budget anheben. Aber sofort mehr Geld auszugeben schränkt Ihre Rentabilität ein. Also was tun?

Keine Sorge – es gibt ein paar Dinge die Sie tun können um Ihre Google Shopping Kampagnen zu optimieren.

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Optimierung der Campaign-Struktur

Die Struktur Ihrer Google Shopping Campaign ist Dreh- und Angelpunkt einer effektiven Kampagne. Eine gute Struktur erlaubt es Ihnen auf Produkte UND die relevantesten (also wertvollsten) Suchbegriffe zu bieten.

Wir erläutern im folgenden die vier gebräuchlichsten Campaign-Strukturen.

1. Eine einzelne, ungeteilte Campaign

Die einfachste Struktur einer Google Shopping Campaign ist eine einzelne Kampagne, mit einer einzigen Anzeigengruppe und einer einzigen Produktgruppe mit all Ihren Produkten. Das bedeutet, dass jedes Produkt und jeder Suchbegriff gleichermaßen wertvoll aufgestellt ist.

Für spezifische Optimierungen ist dies natürlich nicht ideal. Die einzig mögliche Optimierung ist dabei nämlich die Erhöhung des maximalen CPC für alle Produkte.

Diese Strategie kann sinnvoll sein für Ihren Start im eCommerce oder wenn Ihre Gewinnspanne so groß ist, dass Sie keine Lust haben Zeit und Aufwand in eine Optimierung zu investieren.

2. Eine einzelne Campaign mit vielfachen Produktgruppen

Der nächste logische Schritt ist es Ihre Kampagne in unterschiedliche Produktgruppen herunterzubrechen, basierend auf Ihren Produkteigenschaften.

Google Shopping erlaubt, Ihre Produktgruppen basierend auf Kategorie, Marke, Artikelkennziffer, Zustand, Produktart, Vertriebsweg, Exklusivität des Vertriebswegs oder einem von fünf benutzerdefinierten Kennzeichnungen zu unterteilen.

Sie können auch vielfache Level erstellen. Beispielsweise unterteilen Sie erst alle Produkte nach Produktart, dann teilen Sie sie nach Marke auf, und auf einem dritten Level nach der Artikelkennziffer. Dieser Aufbau erlaubt es Ihnen, Ihre Gebotsabgaben nach Kategorie, Marke oder individuellem Produktlevel zuzuteilen.

Dies ist die meist genutzte Campaign-Struktur. Sie hält die Dinge einfach, erlaubt dabei aber relativ individuelle Anpassungen.

3. Vielfache Kampagnen mit unterschiedlichen Produkten

Gleich wie die Produktarten können Sie auch Kampagnen basierend auf den Produkteigenschaften aufteilen. Das bedeutet Sie können mehrere Shopping Kampagnen nach Marke oder Kategorie erstellen.

Der größte Vorteil hierbei ist, dass Sie je Kampagne ein spezifisches Budget festlegen können. Sie können also beispielsweise 80% Ihres Budgets Ihren Bestsellern zuordnen und die restlichen 20% den unbedeutenderen Produkten.

4. Vielfache Kampagnen mit den gleichen Produkten

Dies ist der komplexeste Aufbau einer Kampagne. Vielfache Kampagnen für die gleichen Produkte zu haben erlaubt es Ihnen spezifische Suchbegriffe für jedes Produkt abzudecken.

Denn ja, Sie können Suchgebriffe mit Google Shopping gezielt anpeilen. Lesen Sie hier wie Sie das so genannte Search Level Query Bidding implementieren können.

Der größte Vorteil dieses Campaign-Aufbaus ist die Möglichkeit unterschiedliche maximale CPCs einzustellen, basierend auf dem Wert den ein Suchbegriff für Sie hat. Die gebräuchlichste Anwendung für diesen Fall ist die Aufteilung von Marken-basierten Suchbegriffen und allgemeinen Suchanfragen. Sie können aggressiv auf Marken-basierte Begriffe bieten und gleichzeitig die maximalen CPCs für die allgemeinen Suchbegriffe stark reduzieren. Das ist eine gute Alternative, statt sie komplett aus der Google Shopping Campaign zu nehmen.

Optimierung des Shopping Feeds

Es gibt zwei Gründe warum Sie Ihren Google Shopping Feed optimieren sollten: erhöhte Relevanz und verbesserte Gliederung.

Alles kommt darauf an wie gut Ihr Shopping Feed strukturiert ist und wie viel Daten tatsächlich drin stecken. Ihr Feed ist das Gerüst Ihrer Campaign-Struktur.

Wenn Sie nicht die richtigen Produktarten nennen, können Sie das Gerüst nicht ausbauen.

Weisen Sie keine aktualisierten Preise vor, bekommen Sie das Preissenkungssymbol in den Shopping Ads nicht und die Werbeanzeige wird höchstwahrscheinlich nicht genehmigt.

Geben Sie keine Produktvarianten und -versionen an, so können Sie Ihre Gebote nicht einzeln je Variante definieren.

Mit anderen Worten: Ihr Feed ist das A und O Ihrer Google Shopping Campaign.

Es gibt ein paar Tricks und Kniffe, wie Sie ihn optimieren können.

1. Produktarten optimieren

Produktarten sind die Kategorien des Produkts. Theoretisch können Sie Ihre Produktarten nennen wie Sie wollen, da Google dieses Feld im Feed offiziell nicht verwendet. Eine Optimierung der Produktarten hat daher keine unmittelbare Leistungssteigerung zur Folge. Sie werden später trotzdem dankbar dafür sein wenn die übersichtlich Gliederung Ihnen den weiteren Aufbau Ihres Feeds sowie die Gebotsabgabe erleichtert.

Schritt 1: Räumen Sie Ihre Produktarten auf. Bei Dopplungen sollten Sie die Produktarten beispielsweise in eine einzige kombinieren. Löschen Sie redundante oder nicht genutzte Produktarten.

Schritt 2: Listen Sie Ihre Produktarten unter den richtigen Überkategorien. Gehen Sie Ihre Produktarten durch und stellen Sie sicher, dass diese sinnvoll ihren Überkategorien untergeordnet sind.

Schritt 3: Erstellen Sie Produktarten von Grund auf. Manchmal sind die Produktarten im Feed so durcheinander, dass es besser ist von vorne anzufangen und jedem Produkt seine Produktart neu- und umzuschreiben. Klar, das ist nicht ideal aber manchmal ist es notwendig. Da heißt es: Augen zu und durch.

2. Produkttitel optimieren

Produkttitel sind das wichtigste zu optimierende Element Ihres Google Shopping Feeds. Dafür gibt es zwei Gründe:

  • Die Schlüsselwörter im Produkttitel legen fest welche Suchbegriffe Ihr Produkt aufrufen.
  • Neben der Abbildung ist der Titel das zweit-markanteste Element Ihrer Shopping Werbeanzeige.

Um den Produkttitel zu optimieren gibt es unterschiedliche Strategien.

Strategie 1: Fügen Sie dem Produkttitel Kategorie, Marke und eventuell auch Produktart hinzu. So betonen Sie Long-Tail Schlüsselwörter, was die Suche potentieller Kunden spezifisch auf Ihre Produkte eingrenzt.

Strategie 2: Fügen Sie spezifische Produktinformationen wie Größe, Material und Details hinzu.

Strategie 3: Formulieren Sie manuell um. Klar, bei einer Vielzahl von Produkten ist das nicht für jedes einzelne machbar aber ein individuell zugeschnittener Titel, der nicht auf den Angaben aus Ihrem Feed automatisch zusammengesetzt wird, kann sich in leistungsstarken Fällen lohnen.

Stellen Sie bei diesen Anpassungen immer sicher, dass sie Ihre Produkttitel nicht komplett unverständlich machen.

3. Produktkategorie optimieren

Experten stellen in letzter Zeit einen neuen Google Shopping Trend fest: Google entwickelt sich mehr und mehr weg von Schlüsselwort-Zuordnung im Produkttitel, hin zum Scannen anderer Felder und Beschreibungen um festzulegen wo das Produkt gezeigt werden soll.

Deshalb: Je mehr Möglichkeiten Sie haben um Google Ihr Produkt zu erklären, desto öfter die Gelegenheit für Werbeanzeigen. Ihre Produktkategorie ist eine weitere solche Möglichkeit.

Nehmen Sie sich daher die Zeit und den Aufwand die richtige Produktkategorien für Ihre Produkte zu finden und im Feed anzugeben.

Optimierung der Preise

Wir verraten Ihnen jetzt ein Geheimnis: Die bisher genannten Optimierungen sind schön und gut und durchaus sinnvoll um Ihr Ranking bei Google Shopping anzuheben – aber nur wenn Ihre Produktpreise wettbewerbsfähig sind.

Verbraucher auf Google Shopping sind nämlich so genannte „Price Shopper“. Das bedeutet, sie sind vor allem über den Preis zum Kauf zu motivieren. Günstige Produkte haben höhere Klick- und Konversionsraten. Untersuchungen auf eCommerce-Sites für ähnliche Produkte mit teuren und günstigen Optionen zeigten, dass die günstigeren Angebote bei weitem mehr bestellt werden – auch wenn es sich nur um einen Unterschied in Centbeträgen handelt.

Das bedeutet für Sie: um Ihre Preise wettbewerbsfähig zu halten müssen Sie „Repricing“ betreiben.

Beim Repricing werden die Preise Ihrer Produkte regelmäßig geprüft und angepasst um in Google Shopping wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Ziel ist es auf den ersten drei Plätzen zu stehen, denn rund 70% der Bestellungen werden über diese ersten drei Stellen getätigt.

Dabei muss es sich nicht immer um eine Preissenkung handeln – eine Preisänderung kann in beide Richtungen notwendig sein. Sie wollen schließlich nicht zu billig sein und damit Marge verschenken, aber eben auch nicht zu teuer und Bestellungen einbüßen. Beides wirkt sich direkt auf den Profit des Shops aus.

Hier helfen automatische Repricer wie BENY. Repricing Tools prüfen und passen automatisch Ihre Preise beim Vergleich mit Ihren Konkurrenten an. Damit haben Sie für den kleinsten Aufwand die größte Chance Ihre Produkte in den Top 3 der Google Shopping Ergebnislisten zu platzieren – und damit mehr Umsatz zu machen.

Was es genau mit Repricing auf sich hat und ob es für Ihren Online-Shop passend und sinnvoll ist, erfahren Sie in unserem kostenlosen eBooklet.

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Quellen: 14 Powerful Optimizations for Your Google Shopping Feed, How to Optimize your Google Shopping Campaigns, 5 Ways to Optimize Google Shopping Results

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