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Wie Shopbetreiber sich mit Amazon selbst ins Bein schießen – und wie Sie sich diese Kugel wieder aus dem Bein ziehen

Über Amazon als Online-Händler Geld zu verdienen – das ist für viele Shopbetreiber eine freudige Vorstellung. Und auch durchaus eine plausible. Denn wer seine Produkte über Amazon anbietet oder seinen… Mehr lesen

Über Amazon als Online-Händler Geld zu verdienen – das ist für viele Shopbetreiber eine freudige Vorstellung. Und auch durchaus eine plausible. Denn wer seine Produkte über Amazon anbietet oder seinen Shop mit der Verkaufsplattform verbindet und dort verkauft, profitiert von Amazons extremer Reichweite und Popularität.

Doch wie mit allem was im Leben wichtig ist, birgt auch der bekannte Verkaufsriese seine Nachteile für Online-Händler. Vor allem wenn Sie Amazon als einzigen Vertriebskanal für Ihre Produkte aufgebaut haben.

Der Schuss ins eigene Bein

Amazons Schattenseiten sind nicht unbedingt vielzählig. Auf Sie als Shopbetreiber können Sie aber gegebenenfalls große Auswirkung haben.

Viele Wettbewerber

Eben weil Amazon so beliebt ist, wollen viele Shopbetreiber diese Popularität für sich nutzen. Das führt allerdings zu einem hohen Wettbewerber-Pool. Man steht sowohl mit gewerblichen als auch privaten Mitbewerbern in direkter Konkurrenz.

Das kann die Preise der angebotenen Produkte kaputt machen, denn wie bei anderen Verkaufsportalen bestimmt auch bei Amazon hauptsächlich der Preis welche Verkäufer in die Top Rankings kommen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben müssen Shopbetreiber ihre Preise daher trotz großer Nachfrage oft niedrig ansetzen.

Viel Einblick

Shops, die über Amazon verkaufen, geben dem Verkaufsriesen Einblick in ihre Abwicklung. Amazon sieht genau, welche Ware in welchem Umfang und zu welchen Preisen nachgefragt werden. Online-Händler betreiben für Amazon im Prinzip Marktanalyse – und bezahlen dafür.

Wenn Sie außerdem den Amazon Repricer einsetzen, nennen Sie Amazon Ihre Mindestpreise. Diese sind meist nahe an den Einkaufspreisen. Damit übergibAmazon Verkaufspreise, Einkaufspreise und Absätze.

Wenn gute Margen winken, kann Amazon somit ganz leicht und ohne großes Risiko mit seinen Eigenmarken einsteigen und sich ins gemachte Nest legen.

Wenig Kontrolle

Vor allem wenn Sie keinen weiteren Vertriebskanal neben Amazon haben, fühlen Sie sich als Online-Händler in diesen Situationen leicht ausgenutzt und ausgeliefert. Sie sind von Amazon abhängig und müssen sich den Preisen der Konkurrenz notgedrungen anpassen um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit Amazon als einzigem Vertriebskanal können Sie langfristig kein eigenes Unternehmen aufbauen. Sie kennen weder Ihre Kunden noch können Sie deren Daten, oder die Daten von Interessenten, sammeln. Nur damit bauen Sie langfristig ein erfolgreiches, unabhängiges Online-Business auf. Ein einzelner Marktplatz wie Amazon sollte langfristig gesehen idealerweise nicht für mehr als 30% der Verkäufe zuständig sein.

Aber es gibt eine Lösung.

Skalpell, bitte – So holen Sie sich die Kugel wieder aus dem Bein

Der günstigste Preis mag auf Amazon das Top Ranking sicherstellen; Käufer sind davon allein aber nicht ausschließlich zu überzeugen. Das Amazon Ranking wird über Algorithmen berechnet, aber potentielle Kunden sind und bleiben Menschen.

Vor allem für Nischenprodukte kann persönliche Erfahrung sie dazu anregen, sich vom günstigsten Preis abzuwenden. Sie kaufen lieber beim Shop ihres Vertrauens und bezahlen dafür gerne ein bisschen mehr.

Sie müssen also Ihre potentiellen Kunden zu Ihrem eigenen Webshop locken statt zu Amazon, wo dieses Vertrauen dem Verkaufsriesen gilt statt Ihrem Unternehmen.

Vertrauen aufbauen

Menschen legen ihr Vertrauen nicht in Algorithmen oder Marketingmaßnahmen an sich, sondern in die Menschen hinter den Produkten und dem Marketing.

Ja, Käufer vertrauen Amazon weil man weiß: die Bezahlung ist sicher, das Produkt kommt schnell an und bei Reklamationen wird schnell eine Lösung gefunden. Und vor allem bei Massenware reicht das vielen Käufern aus. Aber Amazon als Ganzes kommt wie eine riesige Maschine rüber – und wirkt daher nicht sonderlich menschlich.

Das können Sie sich als Online-Shopbetreiber zum Vorteil machen. Zeigen Sie dem Kunden den oder die Menschen hinter Ihren Produkten. Geben Sie ihnen die Chance, Ihre Persönlichkeit und Geschichte kennenzulernen und machen Sie es ihnen einfach, sich von Ihnen und Ihrem Shop zu überzeugen.

Die „Über Uns“ Seite auf Ihrer Web- oder Shopseite ist hierfür prädestiniert. Viele vergessen ihre Rolle, und auch dieser Umstand kann Sie wieder von anderen Online-Shops abheben. Um das Vertrauen in potentiellen Kunden aufzubauen können Sie auf der „Über Uns“ Seite hervorragend folgende Fragen beantworten:

  • Wer sind die Menschen dahinter?
  • Wer arbeitet dort? Und warum?
  • Warum wurde dieser Shop gegründet?
  • Was ist die Vision und die Werte?
  • Was ist die große Leidenschaft, die Sie dazu gebracht hat diesen Shop zu eröffnen?
  • Warum machen Sie das jetzt noch gerne?
  • Nach welchen Philosophien leben Sie?

Zeigen Sie die Menschen und die Menschlichkeit hinter Ihren Produkten. Machen Sie es Ihren Kunden einfach, sich mit Ihnen zu identifizieren – und Sie gewinnen ihr Vertrauen.

Jetzt denken Sie möglicherweise: Okay, Vertrauen schön und gut. Aber was bringt mir das Vertrauen meiner Kunden wenn ich trotzdem bei Amazon ums Top Ranking konkurriere um überhaupt gesehen zu werden?

Die Antwort ist einfach: Sie müssen sich von Amazon unabhängig(er) machen.

Eigenen Vertriebskanal aufbauen

Um Amazon nicht komplett ausgeliefert zu sein, müssen Sie sich vom Verkaufsriesen als einzigem Standbein lösen. Bauen Sie sich systematisch neben Amazon ein zweites Standbein, einen eigenen Vertriebskanal, auf.

Das Schlüsselwort? „Systematisch“.

Denn wichtig ist nicht, welches Shopsystem Sie wählen um Ihren eigenen Shop aufzubauen. Vielleicht nutzen Sie ja bereits einen eigenen Online-Shop neben Amazon, der jedoch einfach nicht Fuß fassen will und im Vergleich zu den Produkten auf Amazon kaum Umsatz einfährt.

Für beide Szenarien ist wichtig zu wissen: nur mit systematischem Marketing lässt sich neben Amazon ein festes zweites Standbein aufbauen, das mindestens genauso viel Gewicht tragen kann wie das erste.

Systematisches Marketing bedeutet, dass Sie Schritt für Schritt

  • Fremde zu Besuchern,
  • Besucher zu Interessenten,
  • Interessenten zu Kunden,
  • Kunden zu Stammkunden, und
  • Stammkunden zu Fans

machen. Damit bauen Sie nach und nach bei mehr und mehr potentiellen Kunden Vertrauen auf. Der auch heute noch beste Weg, dies zu erreichen, ist Email-Marketing.

Um Ihr Email-Marketing systematisch aufzubauen, sollten Sie für Ihren Shop folgende Hypothesen aufstellen:

  1. Wie spreche ich Fremde an?
  2. Mit welchen Content Upgrades, Gutscheinen oder Angeboten können Besucher zu Interessenten gemacht werden?
  3. Mit welchen Email-Inhalten kann zum Kauf geführt werden?
  4. Wie können Kunden zu Stammkunden gemacht werden?
  5. Und wie Stammkunden zu Fans?

Auf Basis der Antworten auf diese Hypothesen können Sie ein automatisiertes Email-Marketing auf die Beine stellen, dass Schritt für Schritt erst Ihre potentiellen Kunden aus allen Online-Käufern herausfiltert und diese zu begeisterten Kunden, und letztendlich zu Fans, macht.

Erfahren Sie hier alles über systematisches Marketing für Ihren Online-Shop und wie Sie damit mehr Umsätze einfahren.

Das zweite Standbein wachsen lassen

Gut Ding will Weile haben. Das gilt auch für Ihren zweiten Vertriebskanal und systematisches Marketing. Geben Sie nicht auf wenn Sie nach ein bis zwei Monaten noch keine erkennbar größeren Umsätze mit Ihrem eigenen Online-Shop einfahren.

Es kann durchaus sechs Monate Arbeit und Feilen am systematischen Email-Marketing kosten bis man erste verlässliche Ergebnisse sieht. Und dann nochmal sechs Monate bis man es einen soliden Vertriebskanal nennen kann.

Und dann brauchen Sie noch die notwendige Energie und Motivation, nicht gerade an diesem Punkt aufzuhören. Denn jetzt zapfen Sie das Potential Ihres Online-Shops ohne Amazon erst so richtig an. Machen Sie sich nach und nach von Amazon komplett unabhängig, indem Sie

  • den Shop weiter skalieren (mehr Ressourcen, Sortimentserweiterung, Mitarbeiter zur Delegation von Aufgaben, etc.),
  • Teilprozesse optimieren, und
  • neue Hypothesen aufstellen, testen und anpassen.

Das dauert wie gesagt seine Zeit. Aber es bedeutet nicht, dass Sie nicht gleichzeitig auf Amazon Ihre Verkaufschancen erhöhen und optimieren können. Und zwar indem Sie das manuelle Repricing auf Amazon mit einem automatischen Repricer ersetzen. Dieser spart Ihnen Zeit, den Sie in den Aufbau Ihres zweiten Vertriebskanals stecken können und erwirtschaftet Ihnen durchschnittlich 11% mehr Profit.

Finden Sie hier mit einem Klick heraus ob sich automatisches Repricing für Ihre Produkte auf Amazon lohnt und schaufeln Sie sich Zeit für Ihre zweites Standbein frei um sich von Amazon unabhängig machen zu können.

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