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Der Guide für Amazon Seller, die jetzt einen eigenen Shop aufbauen 

Ist es Ihnen als Onlinehändler bewusst, dass es fatal sein kann sich auf Amazon als einzigen Vertriebskanal zu verlassen? Aufgrund der meist zahlreichen Wettbewerber, der Transparenz Ihrer Abwicklung gegenüber Amazon,… Mehr lesen

Ist es Ihnen als Onlinehändler bewusst, dass es fatal sein kann sich auf Amazon als einzigen Vertriebskanal zu verlassen? Aufgrund der meist zahlreichen Wettbewerber, der Transparenz Ihrer Abwicklung gegenüber Amazon, sowie der Tatsache, dass Sie nichts über Ihre eigenen Kunden wissen, sind Sie dem Verkaufsriesen gegenüber komplett ausgeliefert und von ihm abhängig. 

Ein Beispiel?

Mit Amazon als einzigem Vertriebskanal können Sie langfristig kein eigenes Unternehmen aufbauen. Ein einzelner Marktplatz wie Amazon sollte langfristig gesehen idealerweise nicht für mehr als 30% der Verkäufe zuständig sein.

Entgegen der Überzeugung einer großen Mehrheit im eCommerce, sind Käufer vom günstigsten Preis allein nicht ausschließlich zum Kauf zu überzeugen. Sie kaufen in vielen Fällen – vor allem bei Nischenprodukten – lieber beim Shop ihres Vertrauens und sind dafür bereit etwas mehr zu bezahlen. Sie müssen also Ihre potentiellen Kunden zu Ihrem eigenen Onlineshop locken statt zu Amazon, wo dieses Vertrauen dem Verkaufsriesen gilt statt Ihrem Unternehmen.

Einen Onlineshop einzurichten ist mit etwas Aufwand und Kosten verbunden, aber an sich kein Hexenwerk. So richtig interessant wird es für Shopbetreiber sowieso erst, wenn es ums Marketing geht. Denn einen eigenen Shop zu vermarkten und Kunden anzulocken läuft einiges anders als auf Amazon – und ja, es ist mit mehr Aufwand verbunden. 

Langfristig gesehen lohnt es sich aber, diesen Aufwand in Ihren eigenen Shop zu investieren. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über mögliche Marketingstrategien, mit denen Sie Käufer auf Ihren Shop locken und zum Kauf überzeugen, um mit der Zeit Ihr zweites Standbein neben Amazon erfolgreich aufzustellen.

Zuerst wollen wir aber auf die E-Commerce-Studie 2017 eingehen. Denn diese birgt überraschende Ergebnisse mit denen vor allem Newcomer im Onlinegeschäft vermutlich nicht rechnen.

Die jährliche eCommerce-Studie 2017 von SEMrush

SEMrush ist seit rund 10 Jahren Marktführer im Bereich SEO-Optimierung für eCommerce-Unternehmen. Im vergangenen Jahr hat SEMrush eine weltweite Studie durchgeführt und die besten SEO-Strategien der führenden Unternehmen im eCommerce herausgefiltert. Die Studie zeigt, wie wichtig es für Unternehmen ist die richtige Marketing Strategie zu finden um im weltweiten Onlinegeschäft erfolgreich zu sein. 

Gerade für junge Unternehmen ist es sehr wichtig, die Marktentwicklung im Marketing zu beobachten und das eigene Konzept regelmäßig anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine stete Beobachtung der erfolgreichsten eCommerce-Unternehmen hilft dabei, den Markt im Blick zu behalten. 

Wählen Sie dafür sehr erfolgreiche eCommerce-Unternehmen, die auch in Ihrer Branche tätig sind. Um von ihnen und ihrem Erfolg zu lernen, beantworten Sie alle 2-3 Monate folgende Fragen:

  • Wo platzieren diese Unternehmen ihre Werbung?
  • Wie ist die Werbung aufgebaut?
  • Wie ist ihr Newsletter strukturiert und welche Inhalte werden darin versendet? Abonnieren und analysieren Sie deren Newsletter
  • Auf welchen Social Media-Kanälen sind diese Unternehmen aktiv und wie kommunizieren sie mit ihren Kunden? 

Die Antworten auf diese Fragen geben Ihnen gute Anhaltspunkte darauf wie Sie Ihre Marketingstrategie aufbauen und regelmäßig optimieren können und hilft Ihnen dabei, den optimalen Maßnahmen-Mix aus den im folgenden genannten Marketingstrategien zu finden. 

Vier starke Marketingstrategien mit denen Sie Umsätze generieren

Es ist geschafft: Der Shop steht, die Produkte sind eingepflegt. Sie müssen nur noch gekauft werden. Doch welche Marketing-Strategie ist die richtige, um den Umsatz anzukurbeln? Content Marketing, E-Mail Marketing oder lieber doch auf Social Media setzen? 

Jede Strategie bringt Vor- und Nachteile mit sich und nicht jede passt auf jeden Shop und jede Zielgruppe. Im folgenden stellen wir Ihnen die vier wichtigsten Marketingstrategien vor und erläutern die jeweiligen Vor- und Nachteile. Sie erfahren warum welche Methoden besonders gut funktionieren und warum es wichtig ist den Markt stets im Blick zu behalten und zeitnah auf Veränderungen zu reagieren. 

Strategie 1: Content Marketing

Content Marketing klingt simpel: Sie integrieren einen Blog in Ihren Shop und füllen diesen Blog mit für Ihre Zielkunden interessanten Inhalt. Dieser sogenannte “Content” (englisch für Inhalt) sollte zu den Shopartikeln passen, denn Ihre Leser interessieren sich aus einem bestimmten Grund für Ihre Artikel und möchten sich auf dem Blog darüber informieren. 

Doch so einfach wie Content Marketing zunächst klingt ist es dann doch wieder nicht. 

Guter Content 

  • informiert,
  • regt zum Nachdenken an,
  • motiviert,
  • unterstützt,
  • bringt zum Lachen, und 
  • bietet vor allem Lösungen für Probleme oder Herausforderungen Ihrer Kunden.

Guter Content bietet dem Leser also einen echten Mehrwert und macht potentielle Kunden so mit Ihrem Shop vertraut. Doch von alleine stolpert kein Besucher Ihrer Zielgruppe auf Ihren Content. Da kommt dann das Marketing ins Spiel. Sie können beispielsweise Ihren Content 

  • in einem Newsletter verpackt an Ihre bestehenden Kunden senden (siehe dazu auch nächstes Kapitel “Email Marketing”),
  • auf Ihren Social Media Channels posten, und
  • via bezahlten Werbeanzeigen auf Facebook, Instagram oder Google gezielt an Ihre Zielgruppe senden.

Ja, diese Werbekanäle zu nutzen kostet auch wieder etwas Zeit und Geld, aber es lohnt sich. Denn damit locken Sie Besucher auf Ihre Website und wandeln Sie letztendlich in Käufer. 

Weitere hilfreiche Tipps, wie guter Content aufgebaut wird und wie Sie ihn gewinnbringend vermarkten, lesen Sie hier.

Strategie 2: Email Marketing

Wer jetzt an nervige Spam-Emails denkt, liegt bei dieser Marketing Strategie daneben. Email Marketing bietet ideale Voraussetzungen um Besucher auf Ihre Homepage zu leiten und sie zu Käufern zu machen. 

Richtig angewendet erzielen Unternehmer damit deutliche Umsätze, denn die Emails erreichen den Teil Ihrer Zielgruppe, der sich bereits auf Ihrer Seite umgeschaut und sich im Gegenzug für ein kostenloses Bonusmaterial – so genannten Content Upgrades – für Ihren Newsletter eingetragen hat. Diese Abonnenten möchten über Neuheiten in Ihrem Shop informiert werden. 

Darüber hinaus können Sie Email Marketing aber auch auf viele andere Arten und Weisen nutzen, beispielsweise um

  • Ihre Bestellbestätigung zu optimieren,
  • Warenkorbabbrecher zu reaktivieren, und
  • Urlaubspromotionen erneut zu senden. 

Das Beste daran: mit automatisierten Emails geht das fast… ja, automatisch eben. 

Viel wichtiger als die Automatisierung ist jedoch, wie eine Email aufgebaut ist und wie häufig Emails versendet werden. Einmal im Jahr eine Email kurz vor Weihnachten ist eine sichere Lösung, um Kurzentschlossene und Last-Minute-Shopper zu erreichen. 

Wer Kunden allerdings langfristig binden möchte, benötigt Ausdauer und Kontinuität. Nur wer sich immer wieder ins Gedächtnis seiner Kunden bringt hat eine echte Chance darauf gesehen zu werden. Gute Beispiele für erstklassige Marketingmails finden Sie beispielsweise hier

Einen Leitfaden dazu, wie Sie Email Marketing auch für Ihren Shop umsatzsteigernd einsetzen können, finden Sie hier

Strategie 3: Social Media Marketing

Soziale Medien sind aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Nahezu jeder zweite Deutsche hat mindestens einen Social Media Account auf dem er aktiv ist.

Von der im Digital Report 2019 ermittelten durchschnittlichen Online-Zeit von ca. 6,5 Stunden pro Tag verbringt der Nutzer rund 25 % auf den Seiten diverser sozialer Medien. Das birgt eine enorme Reichweite und macht Kanäle wie Facebook, Instagram und LinkedIn zu einem wertvollen Begleiter im Onlinegewerbe. 

Als Unternehmen sollten Sie sich mindestens einem dieser Kanäle anschließen, je nach Zielgruppe gegebenenfalls auch mehreren in Kombination. Facebook und Instagram arbeiten beispielsweise Hand in Hand und lassen sich so miteinander verknüpfen, dass Beiträge automatisch parallel gepostet werden. Laut Instagram werden alleine dort rund 20 Mio. Menschen mit Werbeanzeigen erreicht. Werden alle Social Media Kanäle zusammengefasst sind das nahezu 75 Mio. Menschen weltweit, die jährlich mit dort platzierter Werbung erreicht werden. 

Während sich hier überwiegend private Nutzer tummeln, finden sich auf LinkedIn und Xing vorwiegend Unternehmer. Snapchat bietet eine hohe Reichweite unter jüngeren Nutzern, auf Facebook sind mittlerweile eher Nutzer mittleren Alters zu finden. 

Da bereits 75 % der Unternehmen Social Media einsetzen ist Social Media Marketing unerlässlich um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. 

Lesen Sie hier mehr zum Thema Social Media Marketing.

Strategie 4: Systematisches Online Marketing

Systematisches Online Marketing ist die „Über-Strategie“, die einige oder alle vorherig-genannten Strategien – also Content Marketing, Email Marketing, sowie Social Media Marketing – beinhaltet.

Bestimmt haben Sie schon vom berühmt-berüchtigten Marketing-Trichter oder “Funnel” gehört, der in mehreren Phasen Schritt für Schritt Ihre potentiellen Kunden erst in Besucher Ihres Shops, dann Leads, und schließlich in tatsächliche Käufer und Stammkunden wandelt. Dabei werden Leute, die nicht wirklich an Ihren Produkten interessiert sind, herausgefiltert und echte Interessenten als qualifizierte Leads bis zum Kauf mit geeigneten Marketingmaßnahmen begleitet.

Schritt für Schritt wandeln Sie beim systematischen Online Marketing also 

  1. Fremde in Besucher,
  2. Besucher in Interessenten (Leads), 
  3. Interessenten in Kunden, und letztendlich
  4. Kunden in Stammkunden

um. In jeder dieser Phasen macht ein unterschiedlicher Mix der bereits beschriebenen Marketingmaßnahmen Sinn.

So optimieren Sie Ihre Marketingmaßnahmen – egal welche Sie einsetzen

Beim systematischen Online-Marketing ist es nicht nur wichtig, die richtige Strategie-Kombination zu finden um die meisten Kunden auf Ihren Shop zu locken, sondern auch dass Sie die diversen Maßnahmen laufend messen, analysieren und optimieren. 

Denn keine der genannten Maßnahmen ist eine „Set it and forget it“-Lösung. So ziemlich jede Online-Software – von Website-Plattformen über Email-Automatisierungs-Software oder Social Media Werbeanzeigenmanager bis hin zu speziell dafür entwickelte Tools wie Google Analytics – misst die für sie relevanten Kennzahlen. 

Für Ihre Website sind das beispielsweise Kennzahlen zu 

  • Traffic,
  • Besucher, 
  • Absprungrate, und
  • Seitenaufrufe,

während Ihr Facebook-Werbeanzeigenmanager Daten ausspuckt zu

  • Cost-per-Click,
  • Anzahl Impressionen, und
  • Anzahl Link Klicks.

Diese und viele weitere Kennzahlen gilt es zu analysieren. Anhand der Analyseergebnisse können Sie gezielte Optimierungen durchführen, die Ihre Marketingmaßnahmen Schritt für Schritt gezielter und damit effektiver machen. Nur so werden Sie langfristig mit einem eigenen Onlineshop als zweitem Standbein neben Amazon Erfolg haben. 

Natürlich sollten Sie über dem Aufbau eines eigenen Shops Ihren Vertrieb auf Amazon nicht vergessen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Ihre Verkäufe auf dem Verkaufsriesen – oder auch anderen Plattformen wie eBay oder Idealo – zu optimieren. Repricing, zum Beispiel.

Eine Repricing-Software wie BENY bietet Ihnen die Möglichkeit, die Preisgestaltung Ihrer Konkurrenz im Blick zu behalten und Ihre Preise ganz automatisch wettbewerbsfähig anzupassen. So ranken Ihre Produkte auf allen Online-Marktplätzen hoch. Sie werden öfter angeklickt und gekauft – und erhöhen somit Ihren Umsatz.

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