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Kosten für Repricing: Flatrate versus Provision und was für Shopbetreiber besser ist

Online-Shopbetreiber sparen mit Repricing bares Geld. Der Einsatz von automatisierter dynamischer Repricing Software bringt nämlich mehr Umsatz ein, ohne dass Sie dafür selbst Arbeitskraft oder Zeit aufwenden müssen.

Toll, nicht wahr?

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Online-Shopbetreiber sparen mit Repricing bares Geld. Der Einsatz von automatisierter dynamischer Repricing Software bringt nämlich mehr Umsatz ein, ohne dass Sie dafür selbst Arbeitskraft oder Zeit aufwenden müssen.

Toll, nicht wahr?

Natürlich gibt es diese Repricer nicht umsonst. Sie wollen schließlich mit ihrer Software auch Geld verdienen. Durchaus fair, aber dadurch stellen Repricer für Online-Shops einen deutlichen Kostenfaktor dar. Und der muss unserer Meinung nach nicht höher ausfallen als notwendig.

Es gibt zwei verbreitete Abrechnungsmodelle für Repricing Software: auf Flatrate- oder Provisionsbasis. In diesem Artikel vergleichen wir die beiden Kostenmodelle für Repricer und erörtern welches die günstigere Variante für die meisten Shopbetreiber ist.

Provision pro Verkauf

Manche Repricer, wie beispielsweise LogicSale, JTL-Repricer und Esagu, bieten Ihre Software für eine Provision je verkauftem Artikel an. Diese liegt bei den meisten Anbietern zwischen 0,30€ und 0,05€ pro verkauftem Artikel.

Die Höhe der Provision basiert auf zwei Faktoren:

  • Laufzeit (3, 6 oder 12 Monate)
  • Anzahl Artikel, oft mit Preisstaffelung

Hier sehen Sie eine Beispielrechnung von Esagu:

Repricer können meist nicht unterscheiden welche Artikel aufgrund der Repricing-Strategie verkauft wurden. Das heißt, der Repricer betrachtet das Gesamtvolumen der gelisteten Artikel – nicht nur die Verkäufe, die durch den Repricer entstanden sind.

Daher kann es schon mal sein, dass Sie für 150.000 verkaufte Artikel 8.700€ im Jahr für die Repricing Software bezahlen. Eine stolze Summe – vor allem wenn nur ein Bruchteil der verkauften Artikel überhaupt dynamisch bepreist wurde.

Wie schneidet die monatliche Flatrate im Vergleich dazu ab?

Monatliche Flatrate

Andere Repricing Anbieter wie Sellerlogic, ShopTracker und BENY Repricing, rechnen anhand eines monatlichen Festbetrags ab.

Die Höhe der Flatrate basiert auch auf ein paar Faktoren, die je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen. Gebräuchlich sind die folgenden in verschiedenen Kombinationen:

  • Anzahl der Produkte im Shop, oder
  • Anzahl angelegter Stock Keeping Units oder Listings je Marktplatz
  • Laufzeit (3, 6 oder 12 Monate)
  • Anzahl der Vertriebskanäle
  • Anzahl Mitarbeiterkonten
  • Art des Supports (Telefon, Email)
  • Anzahl der Länder, in denen Artikel verkauft werden

Preise variieren je nach Anbieter für eine Laufzeit von 12 Monaten und mindestens einem Marktplatz zwischen

  • 17€ – 50€ pro Monat für bis zu 50 Artikel,
  • 150€ – 350€ pro Monat für bis zu 2.500 Artikel,
  • 350€ – 500€ pro Monat für bis zu 7.500 Artikel,
  • 600€ – 1.000€ pro Monat für bis zu 15.000 Artikel.

Für mehr als 15.000 Artikel bieten die meisten Repricer individualisierte Pakete auf Anfrage an.

Vor allem letzteres – 1.000€ für bis zu 15.000 Artikel – ist auch ein ordentlicher Batzen Geld.

Provision versus Flatrate – Die Vergleichsrechnung

Gehen wir zum Vergleich ein paar Szenarien mit grob überschlagenen und stark vereinfachten Werten durch. Dabei gehen wir

  • immer von der niedrigsten Provisionsrate und der höchsten Flatrate, sowie
  • davon aus, dass 20% der Artikel für 80% des Umsatzes verantwortlich sind.

Szenario 1 – 1.000 Verkäufe von 50 Artikeln

Gehen wir von einem kleinen Shop mit 50 Artikeln aus. Die 10 Bestseller-Artikel werden 8 mal pro Monat verkauft, was auf 800 Verkäufe hinaus läuft. Die restlichen 40 Artikel werden jeweils 5 mal pro Monat verkauft und führen damit zu 200 Verkäufen.

Insgesamt verkauft dieser Online-Shop also 1.000 Artikel pro Monat.

Für diese Artikelanzahl liegt die Provisionsrate je nach Anbieter zwischen 0,15€ und 0,25€. Gehen wir von der günstigsten Rate mit 0,15€ aus, zahlt der Shopanbieter 150€ im Monat für 1.000 verkaufte Artikel.

Die teuerste Flatrate für 50 gelistete Artikel kostet 50€.

Die Flatrate-Abrechnung ist also eindeutig die günstigere Variante.

Szenario 2 – 20.000 Verkäufe von 1.000 Artikeln

Gehen wir von einem Online-Shop aus, der 1.000 Artikel anbietet. Die 200 Bestseller-Artikel werden jeweils 80 mal im Monat verkauft, führen also zu 16.000 Verkäufen pro Monat. Die restlichen 800 Artikel werden jeweils 5 mal pro Monat verkauft, führen also zu 4.000 Verkäufen pro Monat.

Insgesamt verkauft dieser Online-Shop also 20.000 Artikel im Monat.

Bei einer Provisionsrate von 0,05€ pro verkauftem Artikel zahlt der Shopbetreiber seinem Repricer 1.000€ pro Monat.

Für den teuersten Repricer mit Flatrate zahlt der Shopbetreiber nur bis zu 350€ für die gleiche Anzahl Verkäufe, da nur für die 1.000 Artikel abgerechnet wird.

Die Flatrate-Abrechnung ist also auch hier die günstigere Variante.

Szenario 3 – 70.000 Verkäufe von 5.000 Artikeln

Steigern wir uns auf 5.000 angebotenen Artikeln, und gehen davon aus, dass die nun 1.000 Bestseller-Artikel jeweils 56 mal im Monat verkauft werden, also zu 56.000 Verkäufen pro Monat führen. Die restlichen 4.000 Artikel werden jeweils 3,5 Mal im Monat verkauft, führen also zu 14.000 Verkäufen pro Monat.

Insgesamt verkauft dieser Online-Shop daher 70.000 Artikel im Monat.

Bei der gleichen Provisionsrate von 0,05€ pro verkauftem Artikel kostet der Repricer 3.500€, im Gegensatz zur gleich bleibenden Flatrate von bis zu 350€.

Szenario 4 – 150.000 Verkäufe von 10.000 Artikeln

Unser nächster imaginärer Shop ist nun groß und erfolgreich mit seinen 10.000 angebotenen Artikeln. Die davon 2.000 Bestseller verkaufen sich jeweils 60 mal pro Monat. Die restlichen 8.000 Artikel verkaufen sich jeweils 3,75 mal pro Monat.

Insgesamt verkauft dieser Online-Shop also 150.000 Artikel im Monat.

Bei einer Provisionsrate von 0,05€ je Artikel kostet der Repricer also 7.500€ pro Monat.

Die teuerste Flatrate für 10.000 Artikel kostet 1.000€ pro Monat.

Mehr Gewinn mit Flatrate-Repricern

Sehen wir uns die vier Szenarien auf einen Blick an:

Es wurden wie oben beschrieben jeweils die günstigste Provisionsrate und die teuerste Flatrate zur Berechnung genommen.

Ersichtlich ist: Je mehr Verkäufe ein Online-Shop im Monat tätigt, desto mehr lohnt sich das Abrechnungsmodell der Flatrate für den Repricer. Und das schon ab geringer Artikel- und Verkaufszahlen.

Auch BENY Repricing rechnet auf Flatrate-Basis ab. Bevor Sie sich aber für uns entscheiden, wollen wir Ihnen dabei helfen festzustellen, ob sich Repricing für Ihren Online-Shop überhaupt lohnt.

Was es genau mit Repricing auf sich hat und ob es für Ihren Online-Shop finanziell passend und sinnvoll ist, erfahren Sie mit einem Klick in unserem kostenlosen Ratbeger.

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