Online-Preisanalyse im Einzelhandel: Repricing als Chance für den klassischen Möbelhandel

Online-Preisanalyse im Einzelhandel Repricing als Chance für den klassischen Möbelhandel

Der Corona-Lockdown hatte den Möbelhandel schwer getroffen. Riesige Flächen konnten keine Kunden empfangen. Diese kauften dabei munter online weiter ein – der Umsatz mit Möbel im eCommerce stieg um 11%. Fraglich ist, ob alle Kunden zum Offlinekauf zurückkehren. Aber es nicht alles schlecht: Statt zu jammern können die „traditionellen“ Händler mutig nach vorne schauen. Wir zeigen am Beispiel des Möbelhandels, welche Synergien die Verbindung von Off- und Online heutzutage hat und wie man sie nutzt.

Viele Einzelhändler, gerade im Möbelsektor, sehen den Online-Verkauf auch heute noch eher als notwendiges Übel statt als Chance, den Umsatz anzukurbeln. Ein Großteil davon ist immer noch ausschließlich offline unterwegs. Andere haben einen rudimentären Onlineshop, der aber gegen die großen Player wie Westwing oder Home24 kaum ankommt; ebenso gegen Spezialitätenhändler wie Interiorstore.de, die keine Ladenmiete zahlen müssen aber trotzdem hohe Umsätze einfahren. Oft heisst es im stationären Handel allgemein: “wir gegen die”. 

Für diese Aversion gegen den Onlinehandel von Möbeln auf Seiten der Händler gibt es ein paar Gründe, die sicherlich berechtigt sind. Viele sind sehr traditionell als Familienunternehmen in Ihrer Region als Möbelhaus etabliert und eingebunden. Große Investition in schöne Verkaufsräumlichkeiten wurden getätigt, man hat eine Verpflichtung dem eigenen Personal gegenüber und nach wie vor werden klassische Wege wie Papierprospekte und Zeitungsanzeigen mit fetten “Sales”-Angeboten als eine der besten, aber auch kostenintensivsten Wege angesehen, um Kunden in ein Möbelhaus zu locken. Bei Öffnungsraten von 2 – bestens 4% bei Papierprospekten, sieht die Realität allerdings etwas anders aus. 

Aber, schauen wir uns doch mal die Käuferseite an:

Zum einen wollen Ihre Kunden sich die Ware oft ansehen; Haptik, Produktpräsentation sowie Beratung spielen gerade in Ihrer Branche eine wichtige Rolle. Möbel sind meist eine langfristige, große Investition, da wollen Käufer sicher sein, dass ihnen die Ware gefällt, zu ihrem Stil passt, und keine Macken hat. Wie tickt die Welt denn jetzt aktuell? 

Fakt ist: Heute geht kaum ein Käufer im ersten Schritt in einen Laden und kauft sofort dort ein; vielmehr werden Produkte, Lieferkonditionen und Preise der verschiedenen Händler bequem vom Sofa aus im Internet verglichen, bevor der Käufer je einen Fuss in einen Laden setzt um sich dort direkt umzuschauen – und um die Produkte, Lieferkonditionen und Preise mit denen, die er im Internet gefunden hat, zu vergleichen. Im Ladengeschäft wird dann die eigene Recherche des Kunden mit der Beratung des Experten vor Ort ergänzt um eine Kaufentscheidung zu treffen. 

Der Onlinehandel zieht also Kunden aus dem Einzelhandel ab – das ist nichts Neues. Zum Einen weil jeder ein Smartphone besitzt und online kaufen ja grundsätzlich bequemer ist. Zum Anderen kommt aktuell noch der Pandemie-Faktor hinzu, der stationären Läden aufgrund der Restriktionen erst recht das Geschäft versaut. 

Doch auch wenn sich das Konsumverhalten mehr und mehr dem Onlinehandel zuwendet, können klassische Möbelgeschäfte ohne eigene Onlinepräsenz weiterhin punkten. Allerdings müssen dafür nicht nur andere stationäre Geschäfte, sondern auch die Online-Möbelhändler als Wettbewerb gesehen werden – und als Chance. Denn der stationäre Einzelhandel hat grundsätzlich eine große Frage für sich zu klären: 

“Wie können wir das Thema ‘online’ nutzen, um mehr Kunden in den stationären Handel zu locken?” 

Ohne Onlinepräsenz erfolgreich zu sein funktioniert für Möbelhändler nur, wenn ihre Ladenpreise denen der Onlinewelt angepasst sind. Besser noch sind Mischkonzepte, die ihre Möbel sowohl on- als auch offline zum Kauf anbieten. Dabei gilt: 

Der beste Preis ist immer noch einer der ausschlaggebenden Kriterien für oder gegen den Kaufentschluss bei Massenprodukten. Das bedeutet, Sie müssen als Händler Ihre eigenen Preise sowie die aller Ihrer Wettbewerber, on- als auch offline, kennen. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Sie Preise laufend anpassen, denn selbst in Ihrem stationären Ladengeschäft haben Sie bessere Chancen, Ware zu verkaufen wenn ihre Preise dynamisch dem Wettbewerb angepasst sind. Jetzt denken Sie sich als Möbelhändler wahrscheinlich:

 “Alle Preise on- und offline laufend vergleichen? Das kann doch keiner leisten!” 

Womit Sie natürlich recht haben – kein Mensch kann das leisten. Software aber schon. Es gibt Systeme wie BENY Repricing, die die Preise Ihrer Konkurrenz messen, analysieren, und auf Basis dieser Analyse Ihre Preise im Hinblick auf größte Wettbewerbsfähigkeit automatisch bilden. Das Ganze nennt sich “Repricing” und wird von Onlinehändlern in den meisten Branchen bereits seit Jahren umsatzsteigernd eingesetzt. Doch wie im Onlinehandel hinkt die Möbelbranche beim Repricing noch ziemlich hinterher – und genau das ist Ihre Chance!

Was ist Repricing?

Vor allem auf riesigen Onlinemarktplätzen wie Idealo, google.shopping, eBay, Amazon, etc. gibt es zahlreiche Anbieter für fast jedes Produkt – ja, auch Möbel. Gerade hier vergleichen potentielle Käufer vor allem eines: den Preis. Wenn ein Produkt aufgrund des Preises nicht gekauft wird, muss dieses wieder wettbewerbsfähig gemacht werden. Beim sogenannten Repricing werden Produktpreise unter Berücksichtigung von Lieferzeiten, Kundenbewertungen und Preisen von einer Repricing-Software ständig neu kalkuliert und dynamisch nach unten oder oben angepasst.

Auch wenn Sie als Möbelhändler noch nicht auf den Internetzug aufgestiegen sind, sondern nur im Ladengeschäft verkaufen, sollten Sie laufend ein Auge auf die Preise haben, für die Ihre Wettbewerber ihre Ware anbieten. Vor allem weil Sie nicht nur mit anderen Ladengeschäften konkurrieren, sondern eben auch mit Onlinehändlern. 

Brauche ich Repricing?

Das ist – in manchen Fällen buchstäblich – die Millionen-Euro Frage für Onlinehändler, und damit immer mehr auch für klassische Ladenverkäufer: Brauche ich Repricing? Ist es für mein Möbelgeschäft sinnvoll? 

Diese Fragen können Sie natürlich nur für sich selbst beantworten, aber wir haben hier ein paar Hilfestellungen für Sie.

Für wen lohnt sich Repricing?

Händler mit Konkurrenz um ihre Produkte profitieren vom Repricing, vor allem in den folgenden Fällen:

  • Wenn vergleichbare, massenproduzierte Produkte wie Stühle, Kommoden oder Sofas immer wieder von der Konkurrenz unterboten werden.
  • Wenn die Produkte bereits die besten Preise aufweisen, dabei aber deutlich günstiger als die Konkurrenz sind.

Trifft einer dieser Fälle auf Ihre Produkte zu, sollten Sie über Repricing nachdenken. Und zwar täglich, denn Ihre (Online-) Konkurrenz passt ihre Preise meist auch einmal täglich an. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie berechnen können, ob sich eine Repricing Software für Ihr Möbelgeschäft lohnt.

Repricing im Möbelhandel

Wie kann ich abschätzen, ob sich Repricing für mein Möbelgeschäft lohnt?

Bis zu einem gewissen Punkt ist Repricing durchaus manuell durchführbar. Der Punkt ist allerdings schneller überschritten, als vielen Händlern bewusst ist.

Sie können die Berechnung für Ihr Geschäft folgendermaßen vornehmen:

  • Identifizieren Sie Ihre 10 Topseller im letzten Monat.
  • Prüfen Sie deren Platzierungen auf Ihren wichtigsten Marktplätzen (wenn online) oder im Vergleich zu Ihren direkten Laden-Konkurrenten (wenn offline) und halten fest 
    • wie viel Marge Sie zusätzlich realisieren und trotzdem preislich auf Platz 1 bleiben können,
    • wie viel Umsatz Sie mit den schlechter platzierten (nicht in den Top 3) Produkten machen.
  • Multiplizieren Sie diese Marge mit der Anzahl Bestellungen je Produkt.
  • Multiplizieren Sie diese Zahl abermals mit der Gesamtzahl der Bestellungen Ihrer Topseller pro Monat, geteilt durch die Gesamtzahl Ihrer Bestellungen pro Monat.

Das ergibt die zusätzliche Marge, die Sie mit allen Produkten pro Monat in Ihrem Shop realisieren könnten. Rechnen Sie diese den Kosten für die Software und das manuelle Repricing gegen.

Die oben genannte Berechnung finden Sie in tieferem Detail in unserem kostenlosem eBook.

Was kann ich tun, um Repricing schnellstmöglich nutzen zu können?

Wie in jedem guten Kochstudio, haben wir da was vorbereitet! 

BENY Repricing – das System ist webbasiert und daher Plattform unabhängig. BENY Repricing kann jederzeit mit unserer Universal-API an alle gängigen Shopsysteme oder Warenwirtschaftssysteme angebunden werden. Das gilt auch für die Produkte von SHD

Ihr Vorteil: BENY ist hier bereits schon voll integriert und steht für Sie als SHD Kunden bereit. Sie müssen das System nur freischalten, indem Sie bei SHD oder BENY  Ihr “Go” geben; SHD erledigt dann das Setup – ein Anruf oder Klick genügt – und los geht´s!

Was ist der nächste Schritt für die Umsetzung?

  1. Klicken Sie jetzt unten auf den Link zum 14 tägigen Test oder rufen Sie bei SHD an
  2. Lassen Sie sich Ihren BENY Account freischalten
  3. Starten Sie jetzt in die digitalisierte, automatisierte Welt mit vielen neuen Chancen

Das Setup mit BENY ist in kurzer Zeit erledigt – und für die ersten 14 Tage komplett kostenlos! Sie werden im gesamten Prozess von SHD und BENY Repricing unterstützt!

  1. Starten Sie den kostenlosen 14-tägigen Test hier.
  2. Halten Sie die Artikeldaten bereit. Sie erhalten eine Musterdatei per Email.
  3. Senden Sie uns Ihre Artikeldaten, wir überprüfen diese für Sie und importieren sie in Ihren BENY Repricing Account. Nach 24 bis 48 Stunden stehen Ihre Daten bereit.
  4. Nach dem Import bekommen Sie einen persönlichen Account mit Benutzernamen und Kennwort via Email.
  5. Fertig! Loggen Sie sich ein: Sie können mit BENY Repricing arbeiten.